3. Niedernhausener Krimifrühling
In Zusammenarbeit mit dem Verein Alte Kirche e.V. lädt die Buchhandlung Sommer in Niedernhausen,
auch für dieses Frühjahr drei Krimiautor/Innen ein.
Der dritte Niedernhausener Krimifrühling startet am 20.03.2012 mit der Lesung der Autorin Gisa
Klönne aus ihrem Krimi „ Nichts als Erlösung“.
Weiter geht es dann am 25.04.2012 mit der Lesung von Jan Costin Wagner aus seinem Roman
„Das Licht in einem dunklen Haus".
Zum Abschluss der Veranstaltungsreihe liest Dietrich Faber am 24.05.2012 aus seinem ersten
Krimi „Toter geht’s nicht".
Veranstaltungsort ist jeweils das Zentrum Alte Kirche in der Wiesbadener Straße 15.
Die Lesungen beginnen um 20.00 Uhr, der Einlass ist bereits um 19.30 Uhr.
Die Karten sind im Vorverkauf ab sofort in der Buchhandlung Sommer in Niedernhausen erhältlich. Wer
alle drei Veranstaltungen besuchen möchte, kann ein ermäßigtes Dreier-Ticket erwerben.
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Gisa Klönne, 1964 in Stuttgart geboren, studierte nach
dem Abitur Anglistik, Germanistik und Theater- Film und
Fernsehwissenschaften. Danach arbeitete sie für
verschieden Medien als Journalistin. Für ihren dritten
Roman: Nacht ohne Schatten, erhielt Gisa Klönne 2009
den Friedrich-Glauser-Preis. Im Herbst 2011 erschien
Nichts als Erlösung, Gisa Klönnes fünfter Kriminalroman
der Erfolgsserie mit Kommissarin Judith Krieger.
Jan Costin Wagner wurde 1972 geboren. Er studierte
Literaturwissenschaft und Geschichte und schrieb seine
Abschlussarbeit über die verborgenen Abgründe in der
Prosa Adalbert Stifters. Er lebt heute als freier
Schriftsteller und Musiker in der Nähe von Frankfurt.
Finnland, der Schauplatz der Romane um den jungen
Ermittler Kimmo Joentaa, ist seine zweite Heimat. Das
Schweigen wurde 2008 mit dem Deutschen Krimipreis
ausgezeichnet. Jetzt erschienen ist der Roman Das Licht
in einem dunklen Haus.
Dietrich Faber wurde 1969 in Gießen geboren.
Zusammen mit Martin Guth bildet er das international
auftretende Kabarettduo FaberhaftGuth. Die beiden sind
Gewinner zahlreicher renommierter Kabarettpreise. Der
Autor lebt mit Frau und Sohn in der
Mittelhessenmetropole Gießen. Toter geht’s nicht ist
sein Debütroman – aber nicht der letzte Fall für
Kommissar Henning Bröhmann
Irgendwann ist Sense!
Faschingsumzug im Vogelsberg: Jubel, Trubel,
Heiterkeit, und am Ende wird ein Mann
erschlagen. Der Tote war verkleidet: als Tod.
Kriminalhauptkommissar Henning Bröhmann
passt das überhaupt nicht. Er ist nämlich am
selben Tag von seiner Frau verlassen worden und
muss nun nicht nur einen Mord aufklären,
sondern sich auch um Kinder, Haus und Hund
Berlusconi kümmern. Wobei nicht ganz klar ist,
was mehr schlaucht: die Suche nach dem Täter,
der Alltagskampf mit einer schwer pubertierenden
Tochter oder die Strafdienste in der
Kindertagesstätte "Schlumpfloch".
Die Ermittlungen in Sachen Sensenmann führen
direkt in die Schattenwelt der mittelhessischen
Faschingskultur, zum Stimmungsmusiker Herr
Bärt, der mit dem Schlager "Lass uns fummeln,
Pummel" zu zweifelhaftem Ruhm gelangt ist. Sie
führen außerdem zum depressiven Sohn des
Toten, zu schrecklichen Comedy-Galas,
jahrzehntelang totgeschwiegenen Schweinereien,
mancherlei Liebeswirrungen, einem Verhör in
einer finnischen Feng-Shui-Sauna und am Ende
zu einem so dramatischen wie überraschenden
Finale.
Ein Mörder, der weint. Kimmo Joentaa auf der
Suche - nach einer unbekannten Toten, einer
namenlosen Geliebten und einem Mörder, der
sympathischer ist als seine Opfer. Der Mord an einer
ohnehin todgeweihten Frau stellt die Polizei im
finnischen Turku gleich vor mehrere Rätsel: Wer
dringt in ein Krankenhaus ein, um eine
Komapatientin zu töten? Und was ist das für ein
Mörder, der auf dem Bettlaken des Opfers eine
einzige Spur hinterlässt - eine Substanz, die die
Kriminaltechnik nach kurzem Zweifel als Tränenf
lüssigkeit identifiziert. Eigentlich müsste Kimmo
Joentaas ganze Aufmerksamkeit dem Versuch
gelten, die ungewöhnliche Tat aufzuklären - aber der
junge Ermittler hat gerade eine andere, für ihn viel
existentiellere Sorge: Larissa, die Frau, die
unvermutet wieder Licht in sein von Trauer
verschattetes Leben brachte, ist spurlos
verschwunden. Während der rätselhaft souveräne
Täter in verschiedenen Städten weitere Opfer findet,
führt Kimmo Joentaa die beharrliche Suche
schließlich in ein kleines Dorf in der tiefsten
finnischen Provinz - und mitten hinein in die
Dunkelheit eines lange vergangenen Sommers.
Ein Toter ohne Gesicht mitten in der Kölner
Altstadt. Die Ermittlungen führen
Hauptkommissarin Judith Krieger in die
Vergangenheit. Zu einer Familientragödie.
Und zu einem Kinderheim, dessen Wurzeln
bis in die NS-Zeit reichen. Ist der Täter ein
ehemaliges Heimkind? Ist Rache sein Motiv?
Schon bald fordert er Judith Krieger zu einem
perfiden Wettkampf heraus. Ein eindringlicher
und rasant erzählter Kriminalroman über ein
lange verschwiegenes Kapitel der deutschen
Geschichte.